Asbestfreimessungen und Asbest-Raumluftmessungen nach VDI 3492
Freimessung nach Asbestsanierung, Ausbau und Feinreinigung
Nach Arbeiten an asbesthaltigen Baustoffen stellt sich eine entscheidende Frage: Ist die Raumluft nach Abschluss der Arbeiten und nach erfolgter Feinreinigung wieder ausreichend unbelastet?
Wir führen Asbest-Raumluftmessungen und Freimessungen nach VDI 3492 durch und begleiten seit vielen Jahren auch größere Asbestbaustellen messtechnisch. Unser Einsatzgebiet liegt schwerpunktmäßig im süd- bis mitteldeutschen Raum, unter anderem in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen.
Gerade bei Sanierungen mit schwach gebundenem Asbest, bei umfangreicheren Rückbauarbeiten oder bei sensiblen Gebäuden wie Schulen, Verwaltungsgebäuden, Gewerbeobjekten, Wohnanlagen oder öffentlichen Einrichtungen ist eine sorgfältige Messplanung wichtig. Die Anzahl und Lage der Messpunkte muss zur Baustelle, zur Raumgröße, zur Nutzung und zum Sanierungsumfang passen.
Bis zu 20 Messpunkte parallel
Bei größeren Projekten können wir bis zu ca. 20 Messpunkte parallel beproben. Dadurch lassen sich auch umfangreiche Sanierungsbereiche, mehrere Räume oder mehrere Nutzungseinheiten an einem Messtermin erfassen.
Das ist besonders wichtig, wenn nach Abschluss der Sanierung enge Zeitfenster bestehen, zum Beispiel vor Wiederinbetriebnahme, Übergabe, Weiterbau oder Nutzung durch Mieter, Eigentümer, Beschäftigte oder Dritte. Auch Messungen über Nacht, Umstellen der Geräte oder weitere Messabschnitte sind nach Absprache möglich.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Freimessungen nach Ausbau asbesthaltiger Materialien
- Raumluftmessungen nach Feinreinigung
- Kontrollmessungen vor Aufhebung von Schutzmaßnahmen
- Messungen angrenzender Bereiche zum Schutz Dritter
- Status-quo-Messungen bei Asbestverdacht oder vor Sanierungsplanung
- Erfolgskontrollen nach vorläufigen Schutz- oder Reinigungsmaßnahmen
- Messtechnische Begleitung größerer Asbestprojekte
Messplanung nach VDI 3492
Eine Asbestfreimessung besteht nicht nur aus dem Aufstellen von Pumpen. Entscheidend ist eine fachgerechte Messplanung.
Wichtig ist es einzuschätzen bzw. zu prüfen:
- Welche Räume oder Bereiche von den Arbeiten betroffen waren oder sein können
- Ob schwach gebundener Asbest oder sonstige asbesthaltige Baustoffe ausgebaut wurden
- Ob Abschottungen, Schleusen, Unterdruckhaltung und Feinreinigung abgeschlossen sind
- Welche Bereiche freigemessen werden sollen
- Ob angrenzende Räume oder Verkehrswege mit überprüft werden sollten
- Wie viele Messpunkte für die Fragestellung sinnvoll sind
- Wo die Probenahmeköpfe positioniert werden müssen
- Ob die Messung als Freimessung, Kontrollmessung oder Status-quo-Messung zu bewerten ist
Die Messpunkte werden objektbezogen festgelegt. Bei kleinen Räumen kann eine einzelne Messstelle ausreichen, bei größeren Bereichen oder mehreren Räumen sind entsprechend mehrere Messpunkte erforderlich. Ggf. benötigt es hierzu einen Ortstermin.
Freimessung nach Ausbau und Feinreinigung
Der häufigste Anwendungsfall ist die Freimessung nach abgeschlossener Asbestsanierung. Vor der Messung sollte die eigentliche Sanierung abgeschlossen sein. Dazu gehören in der Regel der Ausbau der asbesthaltigen Materialien, die Grobreinigung, die Feinreinigung sowie die Vorbereitung des Sanierungsbereichs für die abschließende Raumluftmessung.
Die Messung dient dazu, die Asbestfaserbelastung in der Raumluft nach Abschluss der Arbeiten zu überprüfen. Erst nach einer fachgerecht durchgeführten Sanierung, einer sorgfältigen Feinreinigung und einer unauffälligen Raumluftmessung kann der Bereich in der Regel wieder weiter genutzt oder weiterbearbeitet werden.
Wir führen die Probenahme vor Ort durch. Die Auswertung der Filter erfolgt anschließend im zertifizierten Fachlabor mittels rasterelektronenmikroskopischem Verfahren mit energiedispersiver Röntgenanalyse. Dadurch können Asbestfasern von anderen anorganischen Fasern unterschieden werden.
Messungen zum Schutz angrenzender Bereiche
Nicht immer geht es nur um den eigentlichen Sanierungsbereich. Gerade bei größeren Baustellen ist wichtig, ob Fasern aus dem Arbeitsbereich verschleppt wurden oder ob Abschottungen und Unterdruckhaltung ausreichend funktioniert haben.
Typische Bereiche:
- Flure
- Treppenhäuser
- Nachbarräume
- angrenzende Nutzungseinheiten
- Technikbereiche
- Schleusen- oder Übergangsbereiche
- noch genutzte Gebäudeteile
Status-quo-Messungen bei Asbestverdacht
Neben Freimessungen nach einer Sanierung sind auch Status-quo-Messungen möglich. Dabei wird die aktuelle Faserbelastung in der Raumluft untersucht, z. B. wenn ein asbesthaltiges Bauteil beschädigt wurde, ein Verdacht auf Faserfreisetzung besteht oder vorläufig geklärt werden soll, ob eine Raumnutzung noch vertretbar erscheint.
Erfahrung mit größeren Asbestprojekten
Wir begleiten seit Jahren auch größere Asbestsanierungen messtechnisch. Durch die Möglichkeit, mehrere Messpunkte parallel zu beproben, können auch umfangreichere Objekte effizient bearbeitet werden.
Unsere Erfahrung zeigt: Eine klare Abstimmung zwischen Auftraggeber, Sanierungsfirma, Bauleitung und Messtechnik ist entscheidend. Deshalb klären wir vor dem Termin, welche Bereiche gemessen werden sollen, wann die Feinreinigung abgeschlossen ist, welche Schutzmaßnahmen noch bestehen und welche Dokumentation benötigt wird.
Sachkunde und fachliche Einordnung
Für Arbeiten im Zusammenhang mit Asbest sind die Vorgaben der TRGS 519 zu beachten. Eine entsprechende Sachkunde nach TRGS 519 ist vorhanden.
Ablauf einer Asbestfreimessung
Zunächst klären wir die Fragestellung und den Umfang der Messung. Dazu benötigen wir Angaben zur Baustelle, zum sanierten Material, zur Raumgröße, zur Anzahl der Räume, zu Schutzmaßnahmen und zum gewünschten Termin.
Anschließend erfolgt die Messplanung nach VDI 3492. Vor Ort werden die Messgeräte aufgebaut, die Probenahme durchgeführt und die Randbedingungen dokumentiert. Nach Abschluss der Probenahme werden die Filter zur Laboranalyse weitergegeben.
Nach der Auswertung erhalten Sie eine Dokumentation der Messung mit Angaben zu Messort, Messpunkten, Probenahmebedingungen und Laborergebnis.
Einsatzgebiet
Wir führen Asbestfreimessungen und Asbest-Raumluftmessungen schwerpunktmäßig im süd- bis mitteldeutschen Raum durch, insbesondere in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen.
Anfrage für eine Asbestfreimessung
Für eine schnelle Einschätzung benötigen wir:
- Adresse des Objekts
- Art und Umfang der Asbestsanierung
- Anzahl und Größe der betroffenen Räume
- Angaben zu schwach oder fest gebundenem Asbest
- gewünschter Messtermin
- vorhandene Unterlagen (Arbeitsplan, Lageplan)
- Ansprechpartner der Sanierungsfirma oder Bauleitung
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wenn Sie eine Asbestfreimessung, eine Asbest-Raumluftmessung nach VDI 3492 oder die messtechnische Begleitung einer größeren Asbestsanierung benötigen.
Jetzt Asbest-Freimessung anfragen
Sie benötigen eine Freimessung nach Asbestsanierung, eine Raumluftmessung nach VDI 3492 oder die messtechnische Begleitung eines Projekts? Wir messen zuverlässig, dokumentieren nachvollziehbar und liefern Laborergebnisse mittels REM/EDX – schnell, präzise und fachgerecht.
- Messplanung nach VDI 3492
- Bis zu 20 Messpunkte parallel
- REM/EDX Laboranalyse
- Sachkunde nach TRGS 519
- Einsatzgebiet: Wertheim, Kitzingen, Schweinfurt, Bad Mergentheim, Würzburg und Bad Kissingen
Über Würzburg findet man in der Wikipedia (Auszug)
Würzburg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern (Bezirk Unterfranken). Die Stadt ist Sitz des Regierungsbezirkes Unterfranken, des Landratsamtes Würzburg und Bischofssitz der Diözese Würzburg in der römisch-katholischen Kirche. Die nächstgelegenen größeren Städte sind Frankfurt am Main, rund 120 Kilometer nordwestlich, ) noch mehr erfärt man an der Adresse der Stadtverwaltung von Würzburg, Rückermainstraße 2, 97070 Würzburg oder auf https://www.wuerzburg.de/Ihr Ansprechpartner in Würzburg

Alexander Bellmann

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